Altmarkrundkurs
Tagestouren
2. Salzwedel - Gardelegen (117 km)
Die Etappe Gardelegen - Salzwedel habe ich kurzentschlossen gedreht und den Start nach Salzwedel verlegt, da der Wetterbericht Wind aus nördlicher Richtung vorhergesagt hat und ich bei der Länge der Tour nicht auch noch gegen den Wind kämpfen will. Fahre also diese Etappe Altmarkrundweg ausnahmsweise nicht in Uhrzeigerrichtung.
Die Broschüre zum Altmarkrundkurs gibt eine Entfernung von 104 km für die Strecke Salzwedel - Gardelegen an, wovon ich die Ehrenrunde um Gardelegen (über Weteritz, Ziepel) schon letztens absolviert hatte. Also rechne ich mit knapp 100 Kilometern bis Ackendorf.
![]() Rathaus in Salzwedel |
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Salzwedel ist ein hübsches Städtchen, leider habe ich keine Zeit, stehen doch heute ca. 100 km auf dem Plan und dann klappt schon der Einstieg nicht, denn ich finde in Salzwedel kein Hinweisschild zum Altmarkrundkurs. |
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![]() Kirche Tylsen |
![]() Schild in Wallstave |
Besonders gut voran geht es nicht, wieso habe ich ständig Gegenwind, fahre doch in westliche Richtung und wann geht es endlich nach Süden? Na zumindest entdecke ich einen für mich bisher unbekannten Campingplatz am Waldbad Dähre (27 km nach Salzwedel), der die Strecke Zichtau-Arendsee für alle potentiellen Campingplatzradler erheblich verkürzt, das passt gut. Heute nerven die häufigen Hindernisse, immer wieder soll der Radfahrer absteigen, nicht mal am Anfang eines Radweges sondern mittendrin in voller Fahrt und dann gleich zweimal hintereinander, das ist böse. Die Autos haben sich dennoch einen Weg über den Acker gebahnt, der aber sandig ist. Kurz vor Jübar geht es durch eine längere Straßenbaustelle. Da hat man für Radler mal wieder keine Umleitung ausgewiesen. Na die Bauarbeiter sind gnädig, so viele Radler kommen wohl nicht vorbei. |
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![]() immer wieder soll man absteigen:-((( |
![]() Schloss Kunrau |
Am Anfang ist es schön, typische Drömlinglandschaft eben, überall Gräben. Doch die Etappe zieht sich unendlich. Orte sind zwar ausgeschildert aber kurz vorher biegt man immer wieder ab, die Orientierung habe ich längst verloren, das wird ein Zickzack sein, bin auf die GPS-Tour gespannt. Die Wege waren oft nicht so toll, zum Teil fuhr es sich wie auf einem Waschbrett. |
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![]() Theodor Hermann Rimpau-Stein im Drömling |
![]() Graben im Drömling |
![]() Weg im Drömling |
![]() Weg im Drömling |
Nachdem ein Schild nur noch 12 km nach Klötze ausweist, geht der Altmarkrundkurs einen deutlichen Umweg in Richtung Osten ein. Einen Moment habe ich an diesem Schild mit mir gerungen, dann aber brav den ausgeschilderten Altmarkradweg-Kurs eingehalten und die Route über Trippingleben nach Klötze eingeschlagen. Die Beschilderung stimmt nicht mit der Karte überein, denn ich kam nicht durch Köckte, wie meine Karte wollte. |
![]() im Drömling: Abkürzung oder ARK |
![]() Rehe mitten auf dem Altmarkrundkurs |
In Klötze blieb meine Suche nach dem ersehnten Café leider vergeblich, der scheinbar einzige Bäcker am Markt hatte die Rollläden runter und in ein großes Restaurant oder einen Dönerimbiss wollte ich nicht. Zumindest war ein Lidl fast am Weg, allerdings ohne Bäcker. Also schnell die Getränkefalsche nachgefüllt und einen Müsliriegel eingeworfen und weiter, immerhin war es inzwischen schon 16:30 Uhr. |
![]() Rathaus in Klötze |
![]() Klötze - Blick zum Waldbad |
Vorbei am Waldbad Klötze und am kleinen Eisernen Kreuz, immer durch den Wald mal bergauf und bergab kam ich nach Zichtau, wo es nach Wegesbaustelle aussah. Hinter Zichtau war der Wirtschaftsweg dann schon fertig mit 2 Betonstreifen ausgebaut und somit rollte es gleich viel besser, allerdings auch für Autos, Radfahrer sind wohl eher die Seltenheit. |
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© Sabine Spohr 24.06.2009, Fortsetzung folgt...
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