Bode-Radweg
Tagestour auf dem Bode-Radweg von Hadmersleben nach Staßfurt am 26.08.2008
(ca. 32 km, GPS-Daten der Bode-Radtour)
Der Samstag war eigentlich anders verplant, doch unvorhergesehene Umstände sorgten plötzlich für zusätzliche Freizeit. So lockte uns das frühlingshafte Wetter spontan zu einer Radtour. Für eine größere Tour war der Tag schon zu alt und so wollten wir die Bode-Radwanderung wiederholen.
Start war also 10:44 Uhr auf dem Magdeburger Hauptbahnhof mit Abfahrt des Harz-Elbe-Express in Richtung Thale, Radtourbeginn ca. 11:15 Uhr in Hadmersleben. Vom Bahnhof führt ein Weg südlich der Bahngleise in Richtung Groß Germersleben, dort an Kleingärten entlang und hinter dem Schlosspark links zur Straße. Nach knapp 4 km Landstraße mit wenig Verkehr haben wir den Salzlandkreis erreicht und suchen in Etgersleben das erste Hinweisschild zum Boderadweg.
Die Straßenbrücke nach Westeregeln wird gerade neu gebaut und so machen wir einige Ehrenrunden durch Etgersleben. Es geht also an der Kreuzung in Richtung Westeregeln und dann die nächste Straße links rein (Neustädter Str.) bis zur Kirche, wo ein erstes Radwegschild steht. Nach einem kurzen Abstecker zur Fußgängerbrücke über die Bode suchen wir den Radweg weiter.
Blick nach Klein Oschersleben
Rätselraten in Etgersleben
Etgersleben Bodebrücke
Etgersleben Bode
Etgersleben Kirche
Bahnbrücke zwischen Etgersleben und Egeln
Bis zur Brücke in Egeln-Nord führt nun ein asphaltierter, schön in Bodenähe angelegter Radweg am linken Ufer. In Egeln-Nord wird die Uferseite gewechselt und es geht am rechten Ufer weiter und dann kurz entlang der ehemaligen Bundesstraße bis die neue Ortsumgehung Egeln an einer Ampel überquert wird. Dahinter scharf links und gleich wieder rechts zur Kleingartenanlage in Egeln.
Bald erreichen wir wieder die Nähe der Bode und radeln am rechten Flussufer an Wolmirsleben vorbei. An der zweiten Bodebrücke biegt die Route nach rechts ab. Der Mühlgraben wird überquert und es geht dahinter links bis zum Sportplatz von Unseburg. Dort gibt es eine hübsche Schautafel aber keinen Wegweiser. Man muss dem Mühlgraben bis zur Landstraße folgen, dann rechts abbiegen und an der nächsten Gabelung leicht links ab, wieder an der Gärten orientieren.
Bode-Wehr in Egeln Nord
Blick vom Wehr nach Egeln Nord
Bodebrücke bei Wolmirsleben
zwischen Wolmirsleben und Unseburg
schmaler Radweg in Unseburg
Blick von der Bodebrücke hinter Unseburg
Wieder begleitet der Radweg die Bode am rechten Ufer, führt am Rothenförder Wehr und am Wasserturm Athensleben vorbei zum Löderburger See.
am Rothenförder Wehr
am Rothenförder Wehr
Rothenförder Wehr
Rothenförder Wehr - Schautafel
Bode am Rothenförder Wehr
Rothenförder Wehr
zurückgeblickt: Radweg vor Athensleben
Athensleben mit Wasserturm
Eine verspätete Mittagsrast mit kleiner Stärkung gab es am am Löderburger See. Danach ging es über die Bodebrücke nach Löderburg und dann am linken Ufer weiter.
Ab Gänsefurth ist nun der R1 erfreulicher Weise neu ausgeschildert, die Wegesqualität vom Schütz-Wehr zum Neumarkt in Staßfurt hat sich in den letzten Jahren aber eher verschlechtert.
Nach einem abschließenden Foto von der Bode in Staßfurt erfolgte unser Rückfahrt per Bahn um 16:14 Uhr.
Löderburger See
Löderburger See
Löderburger See
Löderburger See
Löderburger See
Bodebrücke Löderburg
Blick zum Schloss Gänsefurth
Bodeblick in Staßfurt
Das Tages-Fazit: Die Wegesführung erfolgt meist in Flussnähe und hat viele landschaftliche Reize. Der Radweg ist jedoch nur stückchenweise gut ausgebaut, führt meist über landwirtschaftliche Schotterwege, man sollte die Tagesetappen also nicht zu lang planen. Die Beschilderung enthält leider ziemliche Lücken. Mit entsprechender Vorbereitung ist der Bode-Radweg aber gut zu meistern.
Für uns war es eine schöne kleine Radtour bei herrlichem Frühlingswetter und grünender Natur am Wegesrand besonders empfehlenswert. Die restliche Bode bis Nienburg wollen wir auch bald mal wieder abradeln.