Weiße Elster-Radweg


Etappe 4 von der Clodramühle nach Zeitz

Am Dienstag fuhren wir dann wieder zurück zum Elsterradweg auf der rechten Uferseite. Und endlich ein Weg am Fluss entlang. Anfangs ganz gut, später recht holprig, zumindest für so stark beladene Citybikes. Der Weg führt dann zum Märchenwald und an roten Felsen vorbei nach Wünschendorf. In Wünschdorf gibt es noch eine Rarität zu besichtigen, eine für die heutige Zeit seltene alte Holzbrücke. In der Nähe der Brücke mündet die Weida in die Elster. Im Ortsteil Cronschwitz gibt es die Canuscheune, den bisher einzigen Canuvererleiher an der Elster.

Am Bahnhof Wünschendorf können wir dann unseren Augen kaum trauen, ein richtiger Radweg führt an der Elster entlang. Ab hier kann man ihn ernsthaft "Elsterradweg" bezeichnen. Er geht bis Gera am rechten Ufer entlang, dann am Bahnhof Gera-Zwötzen fanden wir kein Schild, müssen wohl die Uferseite wechseln, zumindest kommen von dort einheimische Fahrradfahrer.

Und so geht es weiter durch Gera immer an der Elster enlang, auch wenn die zu fahrenden Uferseiten nicht immer eindeutig sind. Der Weg ist gut, die Beschilderung nicht so ganz. Wir machen einen Abstecher in die Stadt, und es gibt eine Thüringer Wurst für den kleinen Hunger und noch einen Eisshake für die Motivation. Weiter auf dem Elsterradweg wird die Beschilderung besser und wir verlassen die Stadt nach Norden, unterqueren die Autobahn, fahren an idyllischen Teichen vorbei und an einem kleinen Tierpark erreichen wir Bad Köstritz.

Rote Felsen

rote Felsen am Elsterufer

Holzbrücke Weischlitz

Holzbrücke an der Weidamündung

Weidamündung

Blick zur Weidamündung

Holzbrücke Weischlitz

Holzbrücke an der Weidamündung

Elsterwehr in Gera

Elsterwehr in Gera

Elster-Radweg bei Gera

Radweg hinter Gera

In Bad Köstritz wollen wir unbedingt die bekannte Köstritzer Schwarzbierbrauerei aufsuchen. Leider werden Brauerei-Führungen nur auf Vorbestellung angeboten und so besuchen wir zumindest einen Biergarten und genießen vor Ort ein "Schwarzes mit der blonden Seele". Kaum steht das Bier auf dem Tisch, beginnt es zu regnen. Der Regen begleitet unseren weiteren Weg über Caaschwitz, Silbitz, Tauchlitz, Dietendorf, Sautzschen, Großosida bis nach Zeitz.

Dort suchen wir schnell den Weg zum Campingplatz am Kretzschauer See. Da wir keine Hinweisschilder finden, radeln wir entlang der B 180 in Richtung Naumburg über Grana nach Kretzschau, dort rechts ab zum See. Aus beschriebenen 3 km von Zeitz, wurden dann leider fast 5 beschwerliche km an der Bundesstraße.


Eingang zur Köstritzer Brauerei

Eingang zur Köstritzer Schwarzbierbrauerei

Köstritzer Brauerei

Radweg hinter Köstritzer Brauerei

Campingplatz am Kretzschauer See

Campingplatz am Kretzschauer See